Von dem Infektionsgeschehen bleibt unsere Schule nicht unberührt. Allerdings sind die Werte derzeit erfreulicherweise noch überschaubar, auch wenn jede Infektion und jede Quarantäne eine zu viel ist. Wir bedanken uns bei den Eltern der infizierten Schüler*innen, die uns umgehend über Infektionen in der Familie informiert haben und ihre Kinder auch sofort zu Hause gelassen haben. Dies dient dem Schutz aller anderen.

Am Ende der Woche wissen wir von 17 unserer Schüler*innen, die infiziert sind, sowie von 47, die sich derzeit in Quarantäne befinden.

Jg.

infiziert

in Quarantäne

5

1 (1)

15 (2)

6

4 (3)

7 (7)

7

1 (1)

4 (5)

8

5 (4)

6 (10)

9

2 (1)

6 (6)

10

4 (3)

7 (5)

11

0 (0)

1 (1)

12

0 (1)

1 (2)

13

0 (0)

0 (0)

In Klammern: Zahlen vom 16.11.2021. Die infizierten Schüler*innen sind ebenfalls in Quarantäne und werden noch zu den K1-Schüler*innen, die in Quarantäne sind, hinzugezählt.

Wenn wir vor einem Jahr diese hohen Inzidenzen im Märkischen Kreis bzw. in Kierspe gehabt hätten, hätten wir als Schule in den Distanzunterricht gehen müssen. Glücklicherweise sind wir heute in einer anderen Situation: Zum einen testen wir dreimal in der Woche und entdecken auf diese Weise immer wieder Infektionen bei Schüler*innen, die selbst ohne Symptome sind. Und zum anderen gibt es heute mit der Impfung ein äußerst wirksames Mittel gegen eine Infektion bzw. einen schweren Verlauf einer Erkrankung. (In den Jahrgängen 11-13 ist die Impfquote übrigens am höchsten.)

Mit einer gewissen Sorge sehen wir die Möglichkeit der Freitestung schon nach 5 Tagen Quarantäne – dies scheint uns vielfach zu früh zu sein. Denn immer wieder kehren freigetestete Kinder/Jugendliche an die Schule zurück, werden hier positiv getestet, die Schüler*innen müssen wieder in die Quarantäne zurückkehren und zusätzlich müssen dann auch noch neue Kontakt-Schüler*innen in Quarantäne. – Auch aus diesem Grund bitten wir erneut um Verständnis, dass alle Schüler*innen, wenn sie vorzeitig aus einer Quarantäne in die Schule zurückkehren oder als geimpfte bzw. gültig genesene Kontaktpersonen 1. Grades nicht in Quarantäne gehen möchten, in der Schule durchgängig eine FFP2-Maske tragen und sich täglich testen.

Neben dem regelmäßigen Lüften gehört das Tragen einer Maske zu den wirksamsten Mitteln, um sich selbst und andere vor einer Infektion zu schützen. Seit dem 02.11. besteht die Möglichkeit, dass die Schüler*innen an ihrem festen Sitzplatz während des Unterrichts die Maske komplett oder zeitweise ablegen. Nach unserem Eindruck trägt die überwiegende Mehrheit der Schüler*innen weiterhin auch im Unterricht eine Maske. Bitte besprechen Sie mit ihrem Kind, ob es seine Maske an seinem Sitzplatz aufbehält oder ablegt. Sinnvollerweise sollten sie dabei auch das Infektionsgeschehen vor Ort (901!), die Lüftungssituation im Raum, die konkrete Situation ihres Kindes (geimpft?) und die Impfquote in der Klasse berücksichtigen. Selbstverständlich erfährt keine Schüler*in einen Nachteil, wenn sie/er sich für das Ablegen der Maske entscheidet – genauso wenig übrigens, wenn er/sie sich für das weitere Tragen entscheidet.

2. Impfen und Impfbus in Kierspe

In unserem letzten Brief hatten wir u.a. darauf hingewiesen, dass die Ständige Impfkommission empfiehlt, dass sich alle Menschen (ohne schwere Vorerkrankungen) ab 12 Jahren impfen lassen sollten. Einige Eltern haben daraufhin angeregt, einen Impfbus auf das Schulgelände kommen zu lassen, da es gegenwärtig schwierig sei, bei den Kinderärzten einen Impf-Termin zu erhalten. Umso mehr freue ich mich, Sie darüber informieren zu können, dass am kommenden Dienstag, den 23.11., von 13:00 – 16:00 Uhr der Impfbus zum Fachmarktzentrum nach Kierspe kommt (dort sind LIDL, Rossmann, Fressnapf, Tedox, Getränkemarkt Hoffmann etc. Kölner Str. 145).

Unser Schulträger, die Stadt Kierspe, informiert hierzu: „Geimpft werden können alle Impfwilligen ab 12 Jahre. Es genügt, wenn ein Erziehungsberechtigter die Einwilligung unterschreibt (für Personen zwischen 12 und 15 Jahren). Jugendliche ab 16 Jahre können selbst in die Impfung einwilligen. Im Impfbus steht ausreichend Impfstoff von Biontech (ab 12 Jahre) sowie der Impfstoff ‚Janssen‘ von Johnson & Johnson zur Verfügung (Einmalimpfung / ab 18 Jahre) zur Verfügung. Sie haben vor Ort die Wahl, welchen Impfstoff sie bevorzugen. Eine Voranmeldung oder einen Termin benötigen Sie im Impfbus nicht.

Mitzubringen ist ein Ausweisdokument, im Idealfall der Personalausweis, und – sofern vorhanden – der Impfausweis. Falls dieser nicht vorhanden sein sollte, wird er neu ausgestellt. Das Aufklärungs-Merkblatt sowie Anamnese- und Einwilligungsbogen können vor Ort ausgefüllt werden.

Im Impfbus wird die dritte Impfung (Auffrischungsimpfung) frühestens nach Ablauf von sechs Monaten durchgeführt. Bitte bringen Sie zur Zweit- und Drittimpfung Ihre vollständigen Impfunterlagen mit.“

Wenn Schüler*innen wegen ihrer Impfung (in der Praxis oder im Impfbus inkl. Wartezeit) Unterricht versäumen, wird die Impfung von der Schule als Entschuldigungsgrund anerkannt. Wir freuen uns über jede Impfung.

Wenn Sie unschlüssig sind, ob Sie sich oder Ihr Kind impfen lassen sollen, verweisen wir Sie an die Medien des Qualitätsjournalismus, z.B. an den Beitrag von Sascha Lobo bei Spiegel Online: https://www.spiegel.de/netzwelt/netzpolitik/coronavirus-warum-soll-ich-mich-impfen-lassen-kolumne-a-d3dce470-91ab-432e-acc0-51a4db8c1edf

Schüler*innen, die vollständig geimpft sind, zeigen ihren Impfnachweis bitte der zuständigen Sekretärin vor. Wir beachten selbstverständlich die entsprechenden Datenschutzregeln.

3. Hoher Krankenstand im Kollegium und Vertretungsbedarf

Leider haben wir derzeit einen überdurchschnittlich hohen Krankenstand in unserem Kollegium (derzeit 11 Kolleg*innen erkrankt, 5 Kolleg*innen mit Präsenzverbot in der Schule, 3 Kolleg*innen, die ihre z.T. schwer erkrankten Kleinkinder zu Hause oder im Krankenhaus versorgen müssen, mehrere Vertretungsstellen unbesetzt). Dies führt zu einem deutlich erhöhten Bedarf an Vertretungsunterricht, der wiederum die Belastung von z.T. bereits gesundheitlich angeschlagenen Kolleg*innen weiter steigert. In der hinter uns liegenden Woche sahen wir uns an einem Tag gezwungen, den Unterricht für eine 5. Klasse bereits nach der 4. Stunde enden zu lassen – was wir bedauern. Wir können jedoch nicht ausschließen, dass wir auch in den nächsten Wochen im Notfall kurzfristig die Entscheidung treffen müssen, Unterricht, auch in Jg. 5 und 6, bereits nach dem Vormittag zu beenden. Wir bitten hierfür um Verständnis. – Nach wie vor gilt aber auch unsere Garantie, dass Schüler*innen des 5. oder 6. Schuljahres auch bei vorzeitigem Unterrichtsschluss bis 14:45 Uhr in der Schule betreut werden. Wenn Ihr Kind das 5. oder 6. Schuljahr besucht und Sie an einzelnen Tagen auf jeden Fall eine Betreuung bis 14:45 Uhr wünschen, dann informieren Sie bitte die Schule (02359-661-207).

Liebe Eltern, liebe Schüler*innen, wir wünschen Ihnen und Ihren Familien weiterhin alles Gute! Bleiben Sie oder werden Sie rasch wieder gesund!

Mit freundlichen Grüßen

gez. Johannes Heintges

 

 


1  Aus Gründen der besseren Lesbarkeit wird im folgenden Text nur noch die Sie-Form verwendet – selbstverständlich sollt ihr euch, liebe Schüler*innen, genauso angesprochen fühlen.

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