EF: Unsere Studienfahrt nach Straßburg

Um Acht Uhr früh versammelten wir uns leicht verschlafen, aber voller Vorfreude an der Gesamtschule. Dort wartete bereits unser Busfahrer, der sich schlichtweg mit ,,Didi" vorstellte. Es dauerte nicht lange und wir begannen unsere Fahrt nach Straßburg.
Sie dauerte ca. fünf Stunden, von denen uns eine halbe Stunde als Pause an einer Raststätte zur Verfügung stand.
Angekommen in Frankreich verstauten wir unsere Sachen in der Jugendherberge ,,Ciarus" und sofort ging es auf Wanderschaft in die Stadt. Wir hatten genügend Zeit, um uns zunächst selber einen Überblick zu verschaffen und strömten sofort in kleinen Trüppchen durch die Gassen. Die einen durchstöberten Geschäfte, die anderen genossen die Sonne im Café, oder ließen es sich bei einem erfrischenden Eis im Schatten gut gehen.


altarNach ungefähr zwei Stunden fanden sich alle gemeinsam vor dem Platz vorm ,,Münster" ein und warteten dort gespannt auf den Tour-Guide, der uns die Sehenswürdigkeiten von Straßburg näherbringen sollte.
Die Dame vom Fach führte uns in das Gotteshaus der ,,Cathédrale Notre-Dame de Strasbourg" (auch, wie oben genannt, das ,,Münster"). Dort zeigte und erklärte sie uns Näheres zur Geschichte und der Kunst der Kathedrale. Gebannt schauten wir auch der Sensation zu: Dem mechanischen Uhren-Meisterwerk. Der komplexe Bau ist auch dort zu besichtigen und schlägt zur Stund' auch heute immer noch in Präzision.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

muenster strassburgIn der Führung lernten wir die Häuserbauten der alten Zeit, die Geschichte von Straßburg und die berühmten Personen der Stadt kennen und schätzen. Wir sahen die Fachwerkhäuser mit den feinsten Sandsteinverziehrungen und Holzschnitzereien, sowie die Statuen von Personen, wie Johannes Gutenberg, dessen Arbeit den Buchdruck revolutionierte.
Nach diesem anstrengenden Dauerlauf durch die Altstadt, wanderten wir zurück in die Herberge und genossen unser Abendessen, das wir nur durch sogannte ,, Tickets " bekommen konnten.
Anschließend bekam jede Gruppe für ihr Zimmer eine Schlüssel-Karte, mit der man ganz leicht und bequem auf sein Zimmer konnte. Wer wollte durfte nun bis spät abends noch einmal in die Stadt, um einen Abendspaziergang zu genießen, die Angebote des Hauses, wie Billiard oder dem Party-Abend nachgehen, oder man verbrachte die Zeit beim gemeinsamen Kartenspiel mit seinen Freunden. Somit ließ jeder seinen Abend entspannt ausklingen.
Der zweite Tag begann schon früh: Um halb Acht gab es bereits Frühstück und um Neun sollten wir fertig, mit all dem Gepäck, auf der Matte stehen. Denn es stand uns ein ebenfalls aufregender Tag bevor. Mit dem Bus ging es auf in ein Institut von Europa.

 

 

 

fuehrung muensterDort stand für uns ein Quiz bereit, das uns eine sehr nette Dame zeigte. Zunächst erzählte sie uns allgemeine Fakten über Europa und anschließend konnten wir unser Wissen im Spiel auf die Probe stellen. Das gestaltete sich durchaus witzig und interessant, da wir zwischendurch durch Zeichnen oder auch Pantomime Begriffe erklären sollten. Jeder, egal ob Gewinner oder Verlierer, erhielt zum Schluss ein Diplom für seine Teilnahme.
Danach durften wir uns erneut in der Stadt aufhalten. Einige kauften noch Proviant für die Rückfahrt, lauschten den Straßenmusikanten oder ließen ihrer Genuss- oder Shoppinglust freien Lauf.
Und es musste so kommen: Die Rückfahrt stand an. Die einen waren froh, bald wieder im eigenen Bettchen zu schlafen und andere hielten in Gedanken immer noch an ihren Erlebnissen fest. Insgesamt kann jeder, der dabei war, sagen: ,,Es war toll, gerne wieder!"
A bientôt, la France!

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