Bläserklasse 7.3 zum Europatag in Montigny

Diese Veranstaltung ist eine bunte Show der Grundschulen und Kindertagesstätten der Stadt Montigny, in der der Gedanke des vereinten Europas und  dessen Länder in farbenfrohen und ansprechenden choreographischen Beiträgen dargestellt werden. Zwischen den Auftritten werden zudem Videos der teilnehmenden Gruppen und Länder eingespielt. Schüler der Video-AG unserer Schule  hatten für die diesjährige Show im Vorfeld eine kurzweilige Dokumentation über das Leben Kierspe erarbeitet, die beim Publikum hervorragend ankam. 

 

Michèle Parent begrüßte im Namen des Partnerschaftsvereins alle Anwesenden. Unser Kiersper Bürgermeister, Frank Emde, dankte in seiner in der Landessprache gehaltenen Rede dem Städtepartnerverein in Montigny für dessen langjähriges, außergewöhnliches Engagement.  Er würdigte die Bedeutung des Europatages und erinnerte gleichzeitig an das Kriegsende und den Sieg über Nazi-Deutschland vor siebzig Jahren. Dabei  gedachte er den vielen Opfern des Krieges und hob am Beispiel der Städtefreundschaft den Wert der gelebten Verständigung und einer gleichwertigen, respektvollen Partnerschaft der Völker Europas hervor.

Auf Deutsch wandte er sich an die Schülerinnen und Schüler Bläserklasse und lobte deren beispielhaften Einsatz für die Mitgestaltung des Europatages.

 

Dem Anlass entsprechend hatte die  Bläserklasse als musikalisches Gastgeschenk ein Medley aus bekannten französischen Melodien eingeübt, das sowohl in der Europashow in der Ferme du Manet als auch bei der internationalen Party abends im „Club de Village“ begeistert aufgenommen wurde. Mitsingen, sogar spontane Tanzeinlagen und frenetischer Applaus waren der verdiente Lohn für die Schülerinnen und Schüler der 7.3.

 

Der Sonntag war der touristischen Erkundung von Paris gewidmet. Eine Bootsfahrt  auf der Seine hinterließ einen ersten Eindruck von den vielen Sehenswürdigkeiten, die Paris zu bieten hat. Danach wurde den Schülerinnen und Schülern eine  zwanzig minütige Wartezeit abverlangt, bis sie die erste und zweite Etage des Eiffelturms besteigen konnten. Bei bestem Wetter bot sich ein unvergleichlicher Blick über die ganze Metropole. Im Bus ging es dann um den Triumphbogen und über die Champs-Elysee quer durch Paris zum Montmartre.

 

Wie immer waren alle Gäste aus Kierspe in Gastfamilien untergebracht. Einige Schülerinnen und Schüler hatten sich vor der Fahrt gefragt, ob das mit der Verständigung und den unbekannten französischen Gewohnheiten wohl klappen würde. Aber schon nach den ersten Begegnungen mit den Gasteltern bei der Ankunft und dem Kennenlernen der Gastwohnung waren die meisten Bedenken verflogen und fast alle deutschen Gäste fühlten sich bei den französischen Familien bestens aufgehoben.

 

Mit viel „Merci“ und „Au Revoir“ hieß es am Montagmorgen Abschied nehmen. Nach neunstündiger Fahrt musste der Bus noch gemeinsam ausgeladen und das musikalische Equipment an seinen Platz geräumt werden. Damit ging für alle eine gelungene Fahrt zu Ende.

 

Hier  einige beispielhafte Statements zur Montigny-Konzertfahrt 2015, wie sie die Schülerinnen und Schüler spontan auf der Heimfahrt im  Bus formulierten:

 

Unsere Gastfamilie war mega nett und konnte auch Deutsch. Es gab richtig leckeres Essen. Paris war echt cool. Auch unser Auftritt war echt cool.

 

Die hatten sehr leckeren Käse und der Eiffelturm war auch toll.

 

Meine Gastfamilie was sehr nett. Es war zwar komisch, weil die so anders essen und leben, aber es war eine tolle Erfahrung.

 

Die Auftritte waren sehr gut; alle hatten Spaß und haben gelacht; sogar der Bürgermeister von Kierspe.

 

Die Aussicht vom Eiffelturm ist MEGA!!!

 

In der Gastfamilie habe ich mich erst wohlgefühlt, als wir Kartenspiele gespielt haben.

 

Ich  fand Paris und generell Frankreich schön. An die Gastfamilie muss man sich gewöhnen, weil es anders ist.

 

Ich fand die Gastfamilie sehr nett. Sie haben sich sehr bemüht, sich mit uns zu verständigen, da sie kein Deutsch konnten, aber es hat geklappt.

 

Die Auftritte waren sehr witzig, weil alle getanzt und gesungen haben. Am besten fand ich den  Ausflug nach Paris, wo wir auf den Eiffelturm gegangen sind.

 

Ich kann nicht glauben, dass ich auf dem Eiffelturm war.

 

Die Gastfamilie war super nett; obwohl sie nur ein bisschen Deutsch konnten, konnten wir uns super verstehen.

 

Die Gastfamilie war eigentlich sehr nett. Die Auftritte waren der Hammer. Alles ist in Frankreich anders, es war eine coole Erfahrung.

 

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