GL-Unterricht einmal anders

 

Zudem machten sie uns aufmerksam auf die Lebensumstände in Kenia und anderen Entwicklungsländern und weckten unser Bewusstsein für den Umgang mit Nahrungsmitteln. Dazu haben sie uns Fragen über unser Essverhalten gestellt. Zum Beispiel, wie oft wir am Tag zum Kühlschrank gehen und was unser Lieblingsessen ist. Dieselben Fragen stellten sie auch bei ihrem Besuch in Afrika einer Klasse dort. Im Gegensatz zu uns, essen sie an einem Tag nur eine Mahlzeit. Diese ist Ugali, ein wärmender Maisbrei.

Danach haben wir Rollenspiele gemacht. Darunter war der nun 30-jährige Samuel. Er verlor schon früh seine Eltern und geriet als Jugendlicher an die falschen Leute. Nachdem Freunde von ihm starben, begann er sein Leben zu ändern. Samuel ist nun bei World Vision und hilft den Menschen seines früheren Viertels. Wir haben gelernt, welche Ursachen und Folgen es von Hunger gibt!

Über einen Beamer zeigten sie uns Bilder von ihrer Reise und wie genau World Vision dort hilft. Mit verschiedenen Projekten verbessern sie die Lebensumstände der Menschen. Zusammen mit den Menschen dort, entwickelte World Vision Techniken, wie auch auf unfruchtbaren Böden trotzdem Pflanzen wachsen können.

Als nächstes fragten sie uns über unsere Meinungen verschiedener Aussagen. Eine Aussage war, ob wir, wenn die ganze Welt mitmacht, den Hunger stoppen könnten. Dort waren wir uns alle einig. Ja!

Deshalb macht unsere Klasse auch am 2. Juni 2017 einen Tag, an dem wir kein Essen zu uns nehmen. Das Geld, was wir dadurch sparen, spenden wir der Organisation. Außerdem unterstützen wir damit die Projekte zur Hungerhilfe und Entwicklungszusammenarbeit in Kenia.

Aber man kann auch ohne hungern spenden. Mit einer 2,40€ SMS pro Monat. So kann vielen Menschen geholfen werden und ihnen eine bessere Zukunft ermöglicht werden. Wer sich mehr engagieren möchte, kann auch Jugendbotschafter werden und die Projekte in Afrika besuchen.

Weitere Informationen finden sich auf der Website hungerfree.de.

 

(Uta Kemper)