Griechische SchülerInnen zu Gast an der GsKi

Der erste Tag in Kierspe begann mit einer Führung durch die Schule. Dem schloss sich ein gemeinsames Frühstück an, das die GastgeberInnen mitgebracht hatten und bei dem deutlich wurde, dass die Freundschaften, die sich im Mai in Athen gebildet hatten, noch Bestand hatten.

Zusammen mit dem Schulleiter, Herrn Heintges, ging es ins Rathaus, wo Bürgermeister Emde die griechischen Gäste begrüßte und der Gruppe die Stadt Kierspe kurz vorstellte. Einen ersten und interessanten Eindruck bekamen sowohl Gäste als auch Gastgeber bei der zweistündigen Stadtrundfahrt durch Kierspe, die der Heimatforscher Hans Ludwig Knau moderierte. Das nasskalte Wetter trübte allerdings die Sicht auf die schöne Landschaft. Umso lieber ließen sich alle im warmen Bakelitmuseeum und trockenem Schleiper Hammer die ausgestellten Exponate erklären.

Mit öffentlichen Verkehrsmitteln ging es am Mittwoch zur Burg Altena. Nach der Fahrt mit dem Erlebnisaufzug zum Burggelände wurde allen anschaulich und mit vielen Aktionen das Leben der Ritter erklärt.

Am Donnerstag standen der Besuch der Phänomenta und anschließendes Schlittschuhlaufen in Lüdenscheid auf dem Programm. Mit Erstaunen, Neugier und Freude unternahmen die SchülerInnen in dem Museum zahlreiche physikalische und technische Versuche. Das nasskalte stürmische Wetter hielt anschließend alle griechischen Gäste und die meisten Deutschen davon ab, sich auf der Eisbahn zu vergnügen. Stattdessen wärmte man sich lieber in Cafes oder im Shoppingcenter auf.

Mit dem Zug ging es am Freitag nach Dortmund zur DASA (Ausstellung für Arbeitsschutz und Arbeitssicherheit). Hier waren die griechischen Gäste auf die Übersetzungshilfe ihrer Gastgeber angewiesen, da es an den verschiedenen Stationen keine englischen Übersetzungen gab.

Leider wurde die Freude auf den Dortmunder Weihnachtsmarkt mit dem größten Weihnachtsbaum der Welt durch Schneeregen, Kälte und starken Wind getrübt.

Für den Samstag hatten die Familien ein eigenes Programm geplant, nämlich den Besuch im Phantasialand oder der Weihnachtsmärkte in Lüdenscheid und Kierspe.

Mit viel Aufregung verlief dann am Sonntag die Fahrt zum Flughafen Düsseldorf. Wegen des starken Schneefalls kamen die Gastgeber, die die Gäste brachten, nur langsam voran. Fünf Minuten bevor der Schalter schloss, kam der letzte Schüler dann doch noch an. Große Erleichterung auch für Peter Hoberg, der die Gäste mit verabschiedete. Am Gate musste die Gruppe dann noch drei Stunden warten, bevor der Flieger ins 17 Grad warme Athen abhob.

(A. Kahlke)

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