Technisch versiert, harmonisch und mutig interpretierten zahlreiche beteiligte Schülerinnen und Schüler verschiedene musikalische Genres und bereiteten dem Publikum einen kurzweiligen Abend kurz nach dem kalendarischen Frühlingsbeginn. So verschieden die Richtungen auch waren, aus denen sich die Musikpädagoginnen und Musikpädagogen mit ihren Schützlingen bedienten, so einig waren sich alle bei der Umsetzung. Für den Moderator des Abends, Peter Hoberg, stand fest: „Das Arbeiten im Musikprofil trägt Früchte!“

Kontrastreich beispielsweise verliefen die Soloauftritte von Cara Brüggendieck und Jeremy Blödorn, da die gefühlvolle Ballade „Warrior“ von Demi Lovato gesanglich gefühlvoll intoniert wurde, während „Where is the love“ von The Black Eyed Peas kraftvollen Rapp beinhaltete. Die Gesänge beeindruckten neben dem professionellen Spiel der Instrumentalisten ganz besonders, gehörte doch jede Menge Mut dazu vor Publikum gesanglich alles zu geben. Hier gebührt besonderer Dank Kati Wiegold, die die Chorarbeit an der Gesamtschule maßgeblich betreut.

Bereits wie alte Hasen spielte die Bläserklasse 5.3 unter Leitung von Petra Menges auf. Theoretisches Wissen würzte den Auftritt der jüngsten Musikerinnen und Musiker des Abends. Stan Breitenbach erläuterte kurzweilig den Unterschied zwischen einem Sack Mehl und einem Saxophon und bei Let's Rock von Michael Sweeeny klatschte das ganze Publikum mit.

Unter Leitung von Sebastian Haase zeigte auch die Bläserklasse 6.3 ein breites und technisch anspruchsvolles Repertoire. Dabei kamen auch Kontrabass und vielseitiges Schlagwerk zum Einsatz. Den anschließenden Auftritt des Unterstufen Orchesters mit Katy Perrys „Firework“ unterstützte die 6.3 nach Kräften.

Weiter machte das Unterstufenorchester mit „Pokemon Theme“ von Loeffler/Siegler und „Can’t Stop The Feeling“ von Justin Timberlake. Die Mitglieder des Ensembles entstammen ehemaligen und aktuellen Bläserklassen und zeigen großes Interesse am gemeinsamen Musizieren unter Leitung von Petra Menges.

Einen ganz starken Auftritt absolvierte die Bläserklasse 7.3 unter der Leitung von Peter Hoberg und mit musikalischer Unterstützung ihres Klassenlehrers Steffen Menne. Besonderen Anklang fand ihre Umsetzung des „Forrest Gump“ Themas von Alan Silvestri. Die Schülerinnen und Schüler wurden besonders für ihr harmonisches Zusammenspiel gelobt.

Die Oberstufe übernahm mit Chor, Orchester und der Unterstützung der Lehrerband den zweiten Teil des Konzertabends. Als Solisten traten Debora Janßen, Elissa Krumm, Jan Arens, Jan-Philipp Klinger und Jessica Luschnat auf. Besonders launig kam das Mundartstück „Scheena Dog“ rüber, in dessen Verlauf von Jan-Philipp Klinger und Jeremy Blödorn gerappt wurde.

Den finalen „Countdown“ von Europe spielten passend zum Einläuten des Frühlings und als Abschluss des Konzertes Lehrerband und Oberstufenorchester in Personalunion.

Recht behalten mit seiner Vorhersage, dass die Musikerinnen und Musiker mit ihren Auftritten den Frühling aus dem Schatten des Winters holen, hatte Schulleiter Johannes Heintges. Am Tag nach dem Konzertabend schien die Frühlingssonne vom blauen Himmel.

 

(J. Hüttemann-Wilks)

 

 

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