Um die Mülleimer gestalten zu können, wurde erst einmal Farbe benötigt. Um diese finanzieren zu können, wurde bereits von der Klasse 6.1 ein Antrag an die Schulleitung gestellt. An dieser Stelle möchten wir uns herzlich bei der Firma Ecki aus Kierspe bedanken, da sie uns die Farbe für die Mülleimer vergünstigt bereitgestellt hat. Im Voraus haben sich außerdem die Schülerinnen und Schüler der 6.1 Gedanken darüber gemacht, wo überall Mülleimer auf dem Schulgelände verteilt sind und mit welchen Sprüchen die Mülleimer gestaltet werden sollen. Es wurden Sprüche wie „Ist das Kunst oder kann das weg?“, „Der Wurf meines Lebens“ und „Eimer liebt mich!“ gesammelt. Diese Wortwitze sollen die Fußgänger dazu anregen, vor den Mülleimern stehen zu bleiben und sich die Frage zu stellen: „Warum werfe ich meinen Müll nicht in die Mülltonne?“ Dass die Sprüche so funktionieren, konnten wir bereits während des Gestaltens der Mülltonne feststellen: Ein paar Passanten sind einen kurzen Moment stehen geblieben, um sich die Mülltonnen anzuschauen. Zudem versahen wir jede Mülltonne mit einem Rauk. Der Rauk ist ein Rabe und steht als Maskottchen für Kierspe. 

So sind wir vorgegangen...

Zuerst wurden die nötigen Materialien angeschafft. Bevor wir die Tonnen mit der roten Farbe grundierten, musste um die Tonne Zeitung auslegt werden, damit keine Farbe auf den Boden tropfte. Außerdem entfernten wir auch Dreck und Moos von den Tonnen, sodass die Farbe besser haften kann. Als die rote Grundierung am nächsten Tag getrocknet war, wurden die ersten Sprüche und Raben mithilfe selbst gestalteter Schablonen an die Mülleimer gebracht, während im Klassenraum weitere davon angefertigt wurden. Für die Sprüche wurde weiße Farbe verwendet und für die Raben schwarze Farbe.

Ziele unseres Projektes

Uns stellte sich die Frage, welchen Zweck dieses Projekt hat. Zum einen dient es zum Schutze der Umwelt, da das Plastik der Verpackungen schlecht für die Umwelt und damit auch für die Tiere ist. Tiere wie z.B. Vögel könnten den Müll mit ihrer eigentlichen Nahrung verwechseln, was zum Tod der Tiere führen könnte. Durch den Müll oder durch Essensreste könnten auch Tiere wie Ratten angelockt werden, welche als Wirte bestimmter Viren bekannt sind. Die Schule soll außerdem auch ein Ort sein, mit dem wir als Schülerinnen und Schüler verbunden sind. Das wird aber nicht mehr gewährleistet, wenn der ganze Schulhof zugemüllt ist. So steht unser Projekt für eine saubere und gesunde Schule, in der wir uns alle wohlfühlen.


(Tobias Schulte und Lukas Jusseit)    

NOTE! This site uses cookies and similar technologies.

If you not change browser settings, you agree to it. Learn more

I understand

For more Info click [here].

Für mehr Informationen [hier] klicken.