Das Stück von Andrea Heetmann-Thiel und Kati Wiegold wartet mit einer spannenden
Handlung auf, die durch zahlreiche Lieder (komponiert und am Klavier begleitet von Kati
Wiegold) ansprechend ergänzt wird. Am Bahnhof klaut der Straßenjunge Bo (Phillip Baukloh,
Lino Ebert) einer Dame das Portemonnaie und flüchtet. Die Dame denkt, dass Bobbie (Nika
Mailin Baumhof, Paulina Kepa) sie beklaut hat, und beschuldigt sie. Als Bo dann auch noch
Bobbies Schwester Theresa (Annabel Dyck, Joelle Janzen) das Handy klaut, verfolgt sie ihn
unauffällig bis in seine barackenartige Wohnung. Dort sind noch andere Kinder. Sie stellt ihn
zur Rede, doch in diesem Moment kommt das böse Ehepaar Zacharias (Kristin Bürger,
Chiara Cistaro sowie Paul Juchhoff, Naima Wende) herein, nimmt ihr das Handy ab und
sperrt sie mit ein. Bobbies Eltern machen sich unterdessen große Sorgen um den Verbleib
ihrer Tochter und schalten die Polizei ein. Da entdeckt Theresa Bo am Bahnhof und zwingt
ihn und Maddie (Lotte Pies, Laura Poszich), ein weiteres Straßenkind, sie über den Verbleib
ihrer Schwester aufzuklären. Theresa ist schockiert und verspricht Hilfe zu holen. Als Bo und
Maddie wieder zurück in die Baracke kommen und den anderen von der Begegnung mit
Theresa berichten, hören die Zacharias an der Tür alles mit und zwingen die Kinder
mitzukommen. Gerade noch rechtzeitig kommt die Polizei und es gibt eine rasante
Verfolgungsjagd. Letztlich werden Herr und Frau Zacharias von der Polizei und den Kindern
gefangen und kommen ins Gefängnis. Die Straßenkinder sind befreit und sollen in
Pflegefamilien untergebracht werden. Bo darf zukünftig bei Bobbies Familie wohnen.
Während der gesamten Projektwoche und an einigen „Zusatzterminen“ arbeiteten insgesamt
60 Schülerinnen und Schüler im Projekt. Sie probten auf der Bühne, studierten als
Schauspieler/innen bzw. Chormitglieder die Lieder ein oder erstellten mit Unterstützung von
Tobias Voswinkel und Eugen Marewski das Bühnenbild.
Die Schauspielerinnen und Schauspieler waren mit viel Spielfreude bei der Sache, zeigten
eine nahezu professionelle Bühnenpräsenz und sangen engagiert die melodiösen Lieder.
Belohnt wurden sie abschließend mit einem tosenden Applaus der dankbaren und intensiv
zuhörenden Fünft- und Sechstklässler.


(T. Voßen)

 

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