Fast wäre das traditionelle Kennenlernfest der Corona-Pandemie zum Opfer gefallen. Zu schwierig schien es, die Infektionsschutzmaßnahmen für die Schülerinnen und Schüler und deren Familien umzusetzen. Mit einem ausgeklügelten Konzept konnten dann aber doch am 15. und 18. Juni Kennenlerntage an der Gesamtschule stattfinden.

Auf Auftritte der jetzigen fünften Klassen wurde verzichtet und ein großes Fest gab es auch nicht. Stattdessen trafen die neuen fünften Klassen einzeln auf ihre neuen Klassenlehrerinnen und Klassenlehrer und andere Menschen aus dem Gesamtschulteam, die sich einiges für die Neuen überlegt hatten.

Jeder neue Fünftklässler durfte eine Begleitperson mitnehmen und das Pädagogische Zentrum wurde einfach zum größten Klassenraum im Märkischen Kreis umgebaut, damit alle Abstandsregeln eingehalten werden konnten.

„Ich bin so froh euch alle hier zu sehen“, zeigte sich Schulleiter Johannes Heintges erleichtert. Er erzählte den Jungen und Mädchen wie anders der Schulbetrieb in den letzten Monaten war und wie dringend er sich wieder Leben in der Schule wünscht. „Ihr bringt wieder Leben in die Schule und darauf freuen wir uns!“

Mithilfe eines Memoryspiels ermittelten die Schülerinnen und Schüler selbst, wer ihre neuen Klassenlehrer sind. Es gab jeweils ein Portrait mit und ein Portrait ohne Maske. Wer es besonders schwer machen wollte, hatte noch Hut und Sonnenbrille aufgesetzt. Auch ein Bild mit Taucherbrille war im Memory vertreten.

„Ich bin immer wieder beeindruckt, wie schnell ihr die richtigen Pärchen findet“, erklärte Abteilungsleiterin Astrid Hettesheimer und stellte nach erfolgreicher Suche die verschiedenen wichtigen Menschen aus dem Memory vor.

Besonders interessiert waren die neuen Fünftklässler natürlich an ihrem Klassenlehrerteam. Die Kreativklasse (5.1) leiten Anne Jedig und Simon Schneider. Anne Giebisch und Alexander Achenbach übernehmen die Europaklasse (5.2). Mit der Bläserklasse (5.3) starten Anne Reiche und Christian Voigt ins neue Schuljahr. Die naturwissenschaftlich interessierten Mädchen und Jungen betreuen Heike Parma und Andreas Seel in der MINT Klasse (5.4). Außerdem gibt es noch eine weitere NW Klasse (5.5) für Entdecker und Forscher, die von Anna-Kristin Funke und Nils Lange geleitet wird. Die Sportler tummeln sich in der Sportklasse (5.6) bei Janina Holin und Jan Hürholz.

Mit ihren neuen Klassenlehrerinnen und Klassenlehrer verbrachten dann die neuen Fünftklässler ihre erste Schnupperstunde in der Gesamtschule und hatten ausgiebig Gelegenheit die neue Klasse kennenzulernen. Da alle Klassen einzeln in Empfang genommen wurden, zogen sich die Kennenlerntage über zwei Nachmittage.

Nachdem die Klassenlehrerteams ermittelt waren, nahm das Beratungsteam die Begleitpersonen mit in die Mensa, wo der Mensaverein unter Federführung von Küchenchef Stefan Hammes für die Bewirtung der Gäste sorgte. Stefan Wilczewski machte als Vorsitzender des Mensavereins deutlich, wie wichtig die Unterstützung durch die Eltern ist, um das hochwertige Angebot aufrecht zu erhalten.

Als Beratungsteam standen noch die Sozialpädagoginnen Jenny Feist und Frederike Meyer, sowie Sozialpädagoge Michael Brück für Fragen der Eltern zur Verfügung. Auch die Beratungslehrerin Julia Hüttemann-Wilks und der Beratungslehrer Tobias Voswinkel stellten sich Kindern und Eltern vor. Für die Kinder im gemeinsamen Lernen war Nora Weber stellvertretend für das Team der Sonderpädagoginnen vor Ort.

„Der Aufwand hat sich gelohnt!“, war sich das Beratungsteam am Donnerstagabend einig. Erste Gespräche mit Eltern sind geführt worden, Fragen konnten geklärt werden und alle hatten das gute Gefühl, einen Hauch von Normalität erlebt zu haben.

„Wir hoffen, dass wir nach den Sommerferien eine große und festliche Einschulung machen können!“, sagte Astrid Hettesheimer. Die Planungen dafür sind angelaufen.

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