Mit einer Begleitperson und Maske erschienen die neuen Fünftklässler am Donnerstag zu ihrer Einschulung im Pädagogischen Zentrum der Gesamtschule. Die Einschulung war zweigeteilt, sodass jeweils drei Klassen voneinander getrennt begrüßt und von ihren Klassenlehrerinnen und Klassenlehrern in Empfang genommen wurden.

„Ihr macht das alles schon sehr professionel“, lobte Schulleiter Johannes Heintges die Mädchen und Jungen und verwies darauf, dass jetzt auch die Lehrerinnen und Lehrer zu den Berufsgruppen mit Masken gehören. „Aber die Hauptsache ist, dass wir wieder in der Schule zusammenkommen können und gemeinsam lernen können!“, erklärte der Schulleiter der Gesamtschule.

 „Wir werden das Beste aus dieser Situation machen“, versprach auch Abteilungsleiterin Astrid Hettesheimer ihren Schützlingen. „Wahrscheinlich werde ich noch meinen Enkeln vom Jahrgang 2020 erzählen, weil alles anders ist als normalerweise.“

Bunt ging es im Publikum zu, weil die meisten Alltagsmasken, die Mund und Nase bedeckten, selbstgenäht waren. Vorlieben für Fußballvereine, Farben und Symbole konnte man den Fünftklässlern sprichwörtlich an der Nase ablesen. Eine schöne Aussicht für die zwölf Klassenlehrerinnen und Klassenlehrer, die ab dem 13. August für die Mädchen und Jungen da sind.

Erstaunlich gut hatten sich die Schülerinnen und Schüler die Namen ihrer Klassenlehrerteams gemerkt, die sie zuletzt bei den Kennenlerntagen vor den Sommerferien gesehen haben. So nahmen im Rahmen der ersten Einschulung Anne Jedig und Simon Schneider die Kreativklasse in Empfang, Anne Giebisch und Alexander Achenbach begrüßten die Europaklasse und Anne Reiche und Christian Voigt hießen die Bläserklasse herzlich willkommen.

Die Musikpädagogen Peter Hoberg und Sebastian Bätzung rahmten die Einschulung musikalisch ein und vertraten so die Bläserklassen, die sonst immer bei den Einschulungen Kostproben ihres Repertoires geben. Lehrerinnen und Schülerinnen hatten für den neuen Jahrgang auch Leinwände bemalt, die die Bühne des Pädagogischen Zentrums schmückten. „Diese Bilder bringen wir in der nächsten Woche in eure Klassen“, versprach das Beratungslehrerteam, bestehend aus Tobias Voswinkel und Julia Hüttemann-Wilks.

Zusätzlich bekamen alle sechs Klassen ein Netz mit Bällen vom Förderverein überreicht. Auch die MINT Klasse nahm mit ihrem Klassenlehrerteam, bestehend aus Heike Parma und Andreas Seel, gerne dieses Geschenk an. Genauso wie die Sportklasse, die von Janina Holin und Jan Hürholz geleitet wird. Einzig die NW (Naturwissenschaften) Klasse hatte es ein bisschen schwerer, sich die Namen ihrer Lehrerin und ihres Lehrers zu merken, weil beide in den Ferien geheiratet und ihre Namen gewechselt hatten. So wurde aus Anne-Kathrin Funke Frau Zitan und aus Nils Lange Herr Windisch. Aber selbst das hatten sich einzelne Schülerinnen und Schüler gemerkt.

Mit einer Grußbotschaft per Brief meldete sich auch Olaf Stelse in Vertretung für Bürgermeister Emde zu Wort und wünschte diesem besonderen Jahrgang ganz viel Erfolg für die Schulzeit an der Kiersper Gesamtschule. „Ihr bekommt sogar einen neuen Schulhof“, verwies er auf die Großbaustelle am Forum, wo gerade der Platz gestaltet wird, der jahrelang eine unansehnliche Schotterpiste war. Auch das Mensateam freute sich über die vielen neuen Kinder im Haus. „Schön, dass wieder Leben in der Bude ist“, sagte Küchenchef Stefan Hammes und bewirtete die wartenden Eltern mit selbstgemachten Eisspezialitäten während die Schülerinnen und Schüler zum ersten Mal mit ihren neuen Klassenlehrerinnen und Klassenlehrern in ihren Klassenräumen waren.

Das gesamte Team der Gesamtschule hofft darauf, dass jetzt wieder Unterricht und Schule möglich ist und die neuen Fünftklässler so viel Normalität wie möglich in ihrer neuen Schule erleben werden.

 

(J. Hüttemann-Wilks)

 

 

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