Denkbar wäre neben den etablierten Physik-, Chemie- und Biologie-Leistungskursen damit auch in der Oberstufe ein Informatik-Leistungskurs, bekräftigte Frau Hujber-Bergfeld begeistert. Das Interesse der Kinder an den MINT-Fächern wird bereits in Jahrgang 5 verankert. MINT steht für die Fächerkombination Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften und Technik. Kommt ein Kind in Jahrgang 5 an die GsKi, so wählt es eine Schwerpunktklasse. Neben Sport,- Kreativ,- Europa- und Bläserklassen gibt es in diesem Jahr sogar zwei MINT-Klassen. Diese zeichnen sich durch einen intensiven und vor allem interdisziplinären Umgang mit den mathematisch naturwissenschaftlichen Fächerkominationen aus und werden von je zwei Lehrpersonen geleitet. In zwei Stunden wöchentlich stellten sich beispielsweise die jetzigen 6.-Klässler die Frage, ob Rennmäuse lernen können. „Ziel war es, das in einem selbst erstellten Labyrinth aus Sperrholz zu überprüfen“, erklärte Stefanie Hujber-Bergfeld. Dabei bedurfte es zunächst der Auseinandersetzung im biologischen Feld mit Körperbau, Gewohnheiten und Lebensraum der Mäuse, mathematische Genauigkeit beim Erstellen einer Modellzeichnung und motorisches Feingefühl im Umgang mit der Säge. „Präzision war auch bei der Auswertung und Visualisierung der erhobenen digitalen Datensätze am Tablet von Nöten“, unterstrich Stefanie Huber-Bergfeld. „Das Tolle ist, dass sich Theorie und Praxis an der GsKi verbinden und sich zu einer nachhaltigen Projektarbeit etablieren“, betonte Johannes Heintges, Schulleiter der GsKi. Während die Auseinandersetzung in den Schwerpunktklassen in einer benotungsfreien Projektarbeit stattfindet, kann das Fach Naturwissenschaften auch als Hauptfach ab Jahrgang 6 gewählt werden und dort die entwickelten Interessen vertieft werden.Es wurden 125 von 5.436 Schulen in NRW ausgezeichnet. Die Auszeichnung erfolgte aufgrund der Corona-Pandemie in einer Video-Konferenz unter der Schirmherrschaft der Kultusministerkonferenz. Doch die Freude war nicht minder. „Wir sind stolz auf die MINT-Auszeichnung, weil es eine Anerkennung für das Engagement und die Zusammenarbeit unserer Fachteams ist“, so Stefanie Hujber-Bergfeld. Auch betonte sie die hervorragende Zusammenarbeit mit umliegenden Firmen, die mit den Schülerinnen und Schülern ebenfalls Zeitgeist treffende MINT-Projekte realisieren. Wir freuen uns über die besondere Auszeichnung, die den Erfolg unseres naturwissenschaftlichen Unterrichtes hervorhebt und ein großes Kompliment für die gute Zusammenarbeit der Fachkolleginnen und Fachkollegen ist.

(C. Gérard)

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