Neben der technischen Ausstattung (schulweites W-LAN-Netz, Beamer in allen Klassenräumen sowie schülereigene Tablets) stehe vor allem eine methodisch-didaktisch angemessene Einbindung der digitalen Hilfsmittel im Vordergrund des täglichen Unterrichts, erklärte Medienbeauftragter Jan Przybyla. Somit werde das Tablet zum selbstverständlichen Bestandteil des Unterrichts, ohne dabei die Vermittlung traditioneller Fertigkeiten (beispielsweise das Schreiben und Zeichnen mit der Hand) aus dem Blick zu verlieren, ergänzte Schulleiter Johannes Heintges. Gerade wenn es darum gehe, Office-Anwendungen sinnvoll einzusetzen oder eine E-Mail zu verfassen, schmelze der so häufig hervorgehobene digitale Vorsprung der Schüler*innen dahin, führte Heintges weiter aus.

Auch in diesen Fällen stellt das auf dem Medienkompetenzrahmen der nordrhein-westfälischen Landesregierung basierende schuleigene Mediencurriculum der GSKi eine fachdienliche Zuordnung verschiedenster digitaler Anwendungen auf die einzelnen Unterrichtsfächer und Jahrgangsstufen sicher. So haben z.B. die videobasierte Analyse von Bewegungsabläufen im Sportunterricht, der Einsatz eines Tabellenkalkulationsprogramms oder Dynamischer-Geometrie-Software im Mathematikunterricht sowie die Durchführung von Schreibkonferenzen mithilfe digitaler Plattformen im Deutschunterricht ihren festen Platz.

Indem für Schüler*innen ab der fünften Klasse das eigene Tablet zu einem selbstverständlichen Werkzeug wird, gelingt auch die notwendige Medienerziehung. „Nur durch Verantwortungsübertragung lernen und verstehen die Kinder einen angemessenen Umgang mit digitalen Medien“, ist Heintges überzeugt. Hinzu kämen weitere Angebote (z.B. ein in der Sekundarstufe I fest integrierter Workshop zum Thema Cybermobbing), die zu einem kritisch-reflektierten Umgang beitrügen.

Der nun anstehende nächste Schritt ist die schulweite Einführung von Office Education. „Diese Lern- und Kommunikationsplattform bietet neben den klassischen Office-Programmen eine Vielzahl weiterer Programme und Funktionen, die das bisherige digitale Arbeiten noch einmal erheblich aufwerten“, berichtete Medienadministrator Alexander Achenbach. So erhalte man ein Gesamtpaket, das u.a. einen Cloudspeicher-Dienst, einheitliche E-Mail-Adressen, Chat- und Videokonferenz-Funktionen sowie klassen- und kursspezifische Kooperationsplattformen zum kollaborativen Lernen und Arbeiten zur Verfügung stelle.

Um einen routinierten unterrichtspraktischen Umgang mit den Grundfunktionen der Plattform zu gewährleisten, fanden bereits mehrere schulinterne Fortbildungsveranstaltungen für das Kollegium der GSKi statt und weitere sind bereits geplant. „Der nächste Schritt ist, die Lehrer*innen unserer Schule in die Lage zu versetzen, den Schüler*innen den Umgang mit den Programmen der Plattform zu vermitteln“, so Anne Reiche, Didaktische Leiterin.

Nachdem seit Schuljahresbeginn bereits die Schüler*innen des fünften Jahrgangs mit Office Education arbeiten, sollen in den nächsten Wochen nun auch die restlichen Jahrgangsstufen ihre Zugangsdaten erhalten. Johannes Heintges legte besonderen Wert darauf, dass es sich bei der Einführung von Office Education keinesfalls um eine kurzfristige pandemiebedingte Initiative handele, sondern um eine im Rahmen des mediendidaktischen Konzepts der GSKi geplante Etablierung, wenn auch die momentane Situation die Schule dazu zwinge, den Einführungsprozess nun erheblich zu beschleunigen. Der Unterstützung von Seiten des GSKi-Kollegiums kann sich Heintges sicher sein. Die Lehrerkonferenz stimmte ohne Gegenstimmen für die Einführungspläne.

(T. Voßen)

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