Und natürlich nehmen wir auch die Bandbreite der Kritik – von „viel zu viele Videokonferenzen“ bis hin zu „viel zu wenig Videokonferenzen“ sorgfältig wahr; je konkreter die Rückmeldungen sind, desto leichter lassen sie sich überprüfen. Aber im Großen und Ganzen scheint ja vieles – den Umständen entsprechend – ganz gut zu laufen. Auch dank Ihrer Unterstützung, liebe Eltern, die ihre Kinder immer wieder anhalten, morgens geregelt aufzustehen, sich nicht hängen zu lassen, zu lernen, sich sportlich zu bewegen, zuversichtlich zu bleiben u.v.m.. Da viele von uns Lehrer*innen ebenfalls in der Doppelrolle sind – im Home-Office arbeiten und zugleich die eigenen Kinder betreuen – wissen wir, was Sie, liebe Eltern, Tag für Tag leisten. Aber eines ist auch klar: Der Unterricht an der Schule, die persönlichen Begegnungen und die gemeinsamen Erfahrungen in der Schule sind durch nichts zu ersetzen – wir freuen uns, wenn ihr, liebe Schüler*innen, wieder Tag für Tag zu uns in die Schule kommt! Allerdings wissen auch wir nicht, wann dies wieder der Fall sein wird.

Leider haben die Telefonkonzerne die Digitalisierung auf dem Land nicht mit dem gebotenen Tempo vorangetrieben, sodass einige von euch, liebe Schüler*innen, und einige der Lehrer*innen zu Hause keine ausreichende Internetverbindung haben, um angemessen am Distanzunterricht teilnehmen zu können. Sie kommen täglich in die Schule, nutzen die Infrastruktur der Schule und nehmen aus der Arbeitsbibliothek oder angrenzenden Räumen am Unterricht auf Distanz teil. Dabei gilt es sehr vorsichtig zu sein und alle Sicherheitsregeln zu beachten. Seit gestern müssen wir leider davon ausgehen, dass vor knapp zwei Wochen auch eine mit dem Coronavirus Sars-Cov-2 infizierte Schüler*in die Schule besucht hat, die vermutlich ansteckend gewesen ist (die möglicherweise betroffenen Schüler*innen wurden bereits gestern informiert). Da sie/er eine medizinische Maske getragen hat, die Lüftungsanlage der Bibliothek für einen guten Luftausaustausch sorgt und die Tische weit auseinander stehen, war das Infektionsrisiko vermutlich nicht sehr hoch. Aber die Situation zeigt, dass wir auch dann vorsichtig sein müssen, wenn nur wenige Schüler*innen in der Schule sind.

Zudem gehören Kierspe und Meinerzhagen derzeit zu den drei größten Hotspots im Märkischen Kreis: Obwohl in Kierspe die Infektionszahl auf 55 Infizierte zurückgegangen ist, liegt der sog. Inzidenzwert hier (hochgerechnet auf 100.000 Einwohner*innen) derzeit bei 273 (damit liegt Kierspe an der Spitze des MK !), in Meinerzhagen mit 59 Infizierten bei 223. Auch ist die deutlich ansteckendere, britische Variante des Virus mittlerweile in drei Städten des MK (noch nicht in Kierspe oder Meinerzhagen) sowie in mehreren angrenzenden Städten und Kreisen nachgewiesen worden.

Vor diesem Hintergrund haben wir in Abstimmung mit dem Gesundheitsamt und unserem Schulträger eine neue Entscheidung getroffen: Ab kommendem Montag, den 08.02., besteht in unserem Schulgebäude für alle Besucher*innen die Pflicht, entweder eine FFP2-Maske (ohne Auslassventil) oder eine medizinische Schutzmaske zu tragen. Textilmasken genügen leider nicht mehr. Das heißt: Bei uns gilt die gleiche Regelung wie im öffentlichen Nahverkehr und beim Einkaufen. Die FFP2-Masken sind nach den derzeitigen Regeln des Gesundheitsamtes offenbar so wirksam, dass wir beim Tragen einer solchen Maske im Infektionsfall keine Nachverfolgung anstellen müssen. – Für diese Regelung bitten wir euch und Sie um Verständnis. Sie gilt übrigens auch dann, wenn man nur eben mal in die Schule kommt, um eine Mappe abzugeben oder etwas auszudrucken.

Wir wünschen Ihnen und euch: Halten Sie / haltet durch! Wir werden das alle zusammen schaffen. Seien Sie / seid achtsam und bleiben Sie / bleibt gesund!

Allen derzeit erkrankten Angehörigen unserer Schulgemeinde wünschen wir eine schnelle, gute und vollständige Genesung!

Mit freundlichen Grüßen

Johannes Heintges

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