Hubi ist am 11.08. 1978 an die Gesamtschule Kierspe gekommen und hat dort die Fächer Deutsch und katholische Religion bis zum 31.07.2011 unterrichtet. Hubi war ein stiller, ruhiger, liebevoller Kollege, der um seine Person keinen großen Wind machte, er blieb immer bescheiden und sprichwörtlich im Hintergrund. Dabei hat er unendlich viel für die Gesamtschule getan und den Schülern und Schülerinnen ist er immer auf Augenhöhe begegnet, hat sie respektvoll behandelt. Das haben sie ihm auch gedankt, er hatte die liebevolle und ehrliche Anerkennung der Schüler und Schülerinnen.

Hubi war ein gläubiger Christ, er hat aber nie missioniert. Er überzeugte durch Wärme und Verständnis, seine Persönlichkeit war von Nächstenliebe und Respekt gegenüber dem Individuum geprägt, das war seine Mission. Er war ein kritischer Katholik, hat die Dinge beim Namen genannt und die Augen vor der Wirklichkeit nicht verschlossen. Die Entwicklung der Kirchen, der Religion hatte ihm Sorge bereitet und er hat vieles, was heute mit der Krise des Glaubens beschrieben wird, vorausgesehen. Das hat ihm aber nicht von seinen zu tiefst menschlichen Werten entfremdet, er ist sich immer treu geblieben.

DER SANDWICH, das war seine Idee. Sie war aber nicht Selbstzweck, sondern mit diesem Geld, das mit sehr viel Arbeit verbunden war, hat er im Alleingang den Medienbereich umfangreich aufgebaut und für die Schüler und Schülerinnen der Oberstufe einen völlig neuen Fachbereich geschaffen. Hervorragende Dokumentationen haben die Schüler und Schülerinnen unter der Anleitung von Hubi erarbeitet, unvergessen ist der ergreifende Film über „Lidice“. Alle großen Theateraufführungen hat Hubi im Hintergrund aufgenommen und mit stundenlanger Arbeit wertvolle Filme produziert, über jedes Fest, über jeden Abschlussball gibt es ein von Hubert geschaffenes Video. Er hat der Gesamtschule einen Schatz hinterlassen. Er hat dafür nie etwas gefordert, er hat es als seine Aufgabe gesehen und sich ihr ganz verschrieben.

Hubi hat die Schüler und Schülerinnen durch einen interessanten Unterricht gefordert und gefördert. Er hat keinen Druck ausgeübt, sondern ermutigt. Seine Bewertung war fair und er hat immer versucht, das Gute in den Vordergrund zu stellen, um damit die Schwächen überwinden zu helfen.

Nun ist er nicht mehr bei uns, viele werden ihn vermissen. Seine Familie, die katholische Gemeinde , die Gesamtschule Kierspe und die Fußballer, die Schlappekickers. Hubert, alle sind und bleiben dir in Bewunderung und Dankbarkeit verbunden, mach es gut!

 

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